Rechnen/Algebra Sekundarstufe I
© by J. Widmer, ATEUS 98
Zweck:
Stichwortverzeichnis:
Verknüpfung (Operation) zweier Zahlen durch "+"
Terme der Addition:
3 + 4 = 7
1.Summand plus 2.Summand gleich Summe
auch der Term
3+4 heisst Summe
Addition ganzer Zahlen
ausführlich: vereinfacht:
(+5)+(+3)=+8 5+3=8
(+8)+(-5)=+3 8-5=3
(-2)+(-5)=-7 -2-5=-7
(+3)+(-7)=-4 3-7=-4
Merkregeln:
+(+a) => +a +(-a) => -a
-(-a) => +a -(+a) => -a
Addition von Brüchen
Brüche müssen vor dem Addieren gleichnamig gemacht werden.
4 5 28 25 53 18
— + — = —— + —— = —— = 1 ——
5 7 35 35 35 23
auch "Durchschnitt" (z.B. Noten)
Das arithmet. Mittel aus n Zahlen ist der Quotient aus
der Summe dieser Zahlen, dividiert durch n.auch Zusammenfassungsgesetz; es gilt für die
Addition:
(a+b)+c = a+(b+c)und für die
Multiplikation:
(a·b)·c = a·(b·c)eine Mengendarstellung, bei der die Elemente aufgezählt werden.
Beispiel:
A={3,6,9}
A ist die Menge mit den Elementen 3,6 und 9Verwandeln einer Summe bzw. Differenz in ein Produkt
Anwendung der Distributivgesetze (Verteilungsgesetze)
Beispiel: 4a ausklammern
12ab + 8a - 4ac = 4a(3b + 2 - c)
Verwandeln eines Produktes in eine Summe bzw. Differenz
Anwenden der Distributivgesetze (Verteilungsgesetze)
Beispiel: Klammer mit 3a ausmultiplizieren
3a(2c + c - 1) = 6ac + 3ac - 3a
Sprachliche Gebilde, für die es sinnvoll ist zu fragen, ob sie
wahr oder falsch sind, heissen Aussagen.Beispiele:
Bern ist die Hauptstadt der Schweiz. (wahre Aussage)
Der Igel ist ein Nagetier. (falsche Aussage)
3+7=11 (falsche Aussage)
Keine Aussagen sind:
Wie geht es Dir?
5+x=12
Hole Wasser!
Sprachliche Gebilde mit Leerstellen oder Platzhaltern, welche
aus einer Aussage entstanden sind, heissen Aussageformen.
Beispiele:
3 + x = 10
... ist Haupstadt von Spanien.
45 < y < 90
eine Form der Mengendarstellung, bei der die Elemente beschrieben
werden.Beispiel:
M = {x/ 23 < x < 50}IN
"M ist die Menge aller x aus IN, für die gilt:
x liegt zwischen 23 und 50."
In diesen Aufgaben kommen die Grössen
Weg (s) , Zeit (t) und Geschwindigkeit (v) vor.Es gilt:
s
s
v = — <=> s = v·t <=> t = —
t
v
Bei zwei bewegten Körpern wird der Bewegungsvorgang am besten
zuerst im s-t-Diagramm aufgezeichnet.
zwischen Zahlen
8 ist Teiler von 24 <=> 24 ist durch 8 teilbar
24 ist Vielfaches von 8 <=> 8 ist in 24 enthalten
zwischen Mengen
Gleiche Mengen:
Zwei Mengen A und B heissen gleich, wenn jedes Element von A auch
zu B gehört und umgekehrt.
In Zeichen: A = B
Teilmengen:
Eine Menge A heisst Teilmenge einer Menge B, wenn jedes Element
von A auch zu B gehört.
In Zeichen: A
Ì BJede Teilmenge ist Teilmenge von sich selbst: A
Ì ADie leere Menge ist Teilmenge jeder Menge: {}
Ì Asiehe Zweiersystem
"Rohgewicht", Gewicht mit Verpackung
In der Prozentrechnung gilt: (Beispiel)
Bruttogewicht —> 100%
Tara —> 20%
—————————————————————
Nettogewicht —> 80%
In der Warenkalkulation gilt: (Beispiel)
Für den Abzug des Rabatts:
Bruttorechnungsbetrag —> 100% ("Rohbetrag")
Rabatt
—> 20% (Mengenvergünstigung)
—————————————————————————————
Nettorechnungsbetrag —> 80%
Für den Abzug des Skonto:
Nettorechnungsbetrag —> 100% ("Reinbetrag")
Skonto
—> 2% (Vergünstigung für prompte Bezahlung)
—————————————————————————————
Warenpreis —>
98%
Bei der Division zweier natürlicher Zahlen unterscheiden wir
die folgenden drei Fälle:
1. 20 : 4 = 5
Die Division geht auf, der Rest ist 0
2. 21 : 8 = 2,625
Es entsteht ein abbrechender Dezimalbruch
3. 10 : 7 = 1,428571428571... = 1,428571
Es entsteht ein nicht abbrechender Dezimalbruch
(mit Periode: 428571; auch periodischer Dezimalbruch)
"Unterschied" zweier Zahlen; Resultat einer Subtraktion
Die Terme heissen:
20 - 9 = 11
Minuend minus Subtrahend gleich Differenz
Beachte: auch der Term
20-9 heisst DifferenzBeispiel für eine direkte Proportion:
Weg in km Zeit in h
30 —> 4
150 —> 20
"... je grösser der Weg ... desto grösser die Zeit ..."
Der Weg ist (direkt) proportional zur Zeit (bei gleichförmiger Bewegung)
Es gelten die
Proportionen: ihr Kreuzprodukt ist immer:
4 : 30 = 20 : 150
30 : 4 = 150 : 20 30·20 = 150·4
30 : 150 = 4 : 20
150 : 30 = 20 : 4
Verteilungsgesetze der Multiplikation
bezüglich der Addition und Subtraktion:
a(b+c)=ab+ac
und a(b-c)=ab-acTerme der Division:
8 : 4 = 2
Dividend durch Divisor gleich Quotient
Verknüpfung (Operation) durch ":"
Terme der Division:
8 : 4 = 2
Dividend durch Divisor gleich Quotient
8Division ganzer Zahlen
ausführlich: vereinfacht:
(+12):(+3)=+4 12:3=4
(-15):(+3)=-5 (-15):3=-5
(+24):(-8)=-3 24:(-8)=-3
(-20):(-5)=+4 (-20):(-5)=4
Merkregeln:
+ durch + => + + durch - => -
- durch - => + - durch + => -
Division von Brüchen
Zwei Brüche werden durcheinander dividiert, indem man den ersten
Bruch mit dem Kehrwert des zweiten Bruches multipliziert.
3 7 3 8 3·8 24
— : — = — · — = ——— = ——
5 8 5 7 5·7 35
a e a f af
— : — = — · — = ——
b f b e be
Terme der Division:
8 : 4 = 2
Dividend durch Divisor gleich Quotient
siehe Zweiersystem
Durchschnitt von Zahlen: siehe
arithmetisches MittelDurchschnitt von Mengen: eine Mengenverknüpfung
Unter dem Durchschnitt zweier Mengen A und B versteht man die
Menge aller Elemente, die sowohl zu A als auch zu B gehören.
In Zeichen: D = A
Ç BBeispiele:
A = {3,6,9,12,15,18,21,24,...}
B = {5,10,15,20,25,...}
D = A
Ç B = {15,30,45,60,...}Beachte:
A
Ç A = A A Ç {} = {} {} Ç {} = {}In der Mathematik spricht man von einer Menge, wenn von jedem
Ding feststeht, ob es zur Menge gehört oder nicht.Jene Dinge, die zu einer Menge gehören heissen Elemente
dieser Menge.Zwei Mengen heissen elementefremd,
wenn ihr Durchschnitt die leere Menge ist.Erweitern heisst:
Zähler und Nenner eines Bruches mit der gleichen Zahl multiplizieren
Ziel des Erweiterns ist meistens das Gleichnamigmachen zur
Addition bzw. Subtraktion von Bruchzahlen.a5 =a·a·a·a·a
Potenz
mit Basis a und Exponent 5
Terme der Multiplikation:
3 · 4 = 12
1. Faktor mal 2. Faktor gleich Produkt
Beachte: auch 3·4 ist ein Produkt
Die Flächeneinheiten:
1 km2 = 100 ha = 10'000 a = 1'000'000 m2
1 ha = 100 a = 10'000 m2
1 a = 100 m2
1 m2 = 100 dm2 = 10'000 cm2 = 1'000'000 mm2
1 dm2 = 100 cm2 = 10'000 mm2
1 cm2 = 100 mm2
Merke für die Umwandlungszahlen bei Flächeneinheiten:
"grosse Einheit" —> "kleine Einheit" mal Umrechnungszahl
km2 —> ha —> a —> m2 —> dm2 —> cm2 —> mm2
·100 ·100 ·100 ·100 ·100 ·100
"kleine Einheit" —> "grosse Einheit" durch Umwandlungszahl
mm2 —> cm2 —> dm2 —> m2 —> a —> ha —> km2
1. Beispiel für das Auffinden der Umwandlungszahlen
bei Flächeneinheiten:
Aufgabe: Wieviele m2 sind in 23,56 ha enthalten?
Lösung:
ha —> a —> m2 ha —> m2
·100 ·100 ·10'000
Es sind 23,56·10'000 = 235'600 m
2. Beispiel für das Auffinden der Umwandlungszahl
bei Flächeneinheiten:
Aufgabe: Wieviele a sind in 3'345 dm2 enthalten?
Lösung:
a —> m2 —> dm2 a —> dm2
:100 :100 :10'000
Es sind 3'345 : 10'000 a = 0,3345 a
———+———+———+———+———+———+———+———+———+———+———+———+———+———+——>
Die Menge der ganzen Zahlen besteht aus den
negativen Zahlen,den
positiven Zahlen und der Zahl 0: Z = Z- È {0} È Z+ (È = Vereinigung)
Operationen siehe unter :
Addition, Subtraktion, Multiplikation, DivisionUnter dem Gefälle bzw. der Steigung versteht man
den Höhenunterwschied in Prozenten der horizontalen Distanz.Beispiel:
Eine Strasse überwindet auf eine horizontale Distanz von 12 km
einen Höhenunterschied von 300 m.12000 m —> 100%
300 m —> x
300·100
x = ——————— % = 2,5 % Die Steigung bzw. das Gefälle beträgt
2,5 %
Weg
s
Geschwindigkeit = —————
v = —
Zeit
t
Die (durchschnittliche) Geschwindigkeit ist der pro Zeiteinheit
zurückgelegte Weg.Umrechnung:
km 1000 m 5 m
1 —— = —————— = —— —
h 3600 s 18 s
m 18 km km
1 — = —— —— = 3,6 ——
Merke:
Die Gewichtseinheiten:
1 t = 1000 kg Selten gebraucht:
1 kg = 1000 g
1 g = 1000 mg 1 q = 100 kg
(Zentner, früher Doppelzentner)Zum Merken:
t —> kg —> g
—> mg
·1000 ·1000 ·1000
mg —> g —> kg —>
t
Beispiel:
Selbstkosten —> 100%
Gewinn —> 30%
——————————————————————
Verkaufspreis —> 130%
Der grösste gemeinsame Teiler von Zahlen ist das Produkt der
gemeinsamen Primfaktoren ihrer Zerlegungen.
Beispiel:
ggT(308,420) = ?
308 = 2·2·7·11 = 2·2 ·7·11
420 = 2·2·3·5·7 = 2·2·3·5·7
ggT(308,420) = 2·2·7 = 28
Merke für das
Bruchrechnen:Der ggT aus Zähler und Nenner ist die grösstmögliche
Kürzungszahl.... heisst: Zähler und Nenner eines Bruches mit der gleichen
Zahl multiplizieren.... ist nötig bei der Addition und Subtraktion ungleichnamiger
Brüche.kleinster gemeinsamer Nenner:
ggTSind T
1 und T2 Terme, so heisst T1 = T2 GleichungLösungsbeispiel:
8x + 10 = 6(x+4)
8x + 10 = 6x + 24 | -6x
2x + 10 = 24 | -10
2x = 14 | :2
x = 7 Endgleichung
L = {7} Lösungsmenge
Eine Grösse (12 km) besteht aus Masszahl (12)
und Massbenennung (km)
m
Beispiele: 4m , 5— , 4,56 m3
Im Beispiel ...
3 % von 400 Fr. = 3/100 von 400 Fr. = 3·4 Fr. = 12 Fr.
... ist der Grundwert 400 Fr. (das Ganze)
in der Prozentrechnung gilt:
Grundwert —> 100%
Prozentwert —> p (p Prozentsatz)
Beispiele für Grundwerte:
Kapital, Bruttorechnungsbetrag (Rabatt), Nettorechnungsbetrag (Skonto)
Selbstkosten, Bruttogewicht, Horizontaldistanz
Die Volumeneinheiten (Hohlmasse):
1 m3 = 1000 dm3 = 1'000'000 cm3
1 dm3 = 1000 cm3 = 1'000'000 mm3
1 cm3 = 1000 mm3
Beachte besonders:
1hl = 100 l
1 l = 10 dl = 100 cl = 1000 ml 1 l = 1 dm3 1000 l = 1 m3
1 dl= 10 cl = 100 ml
1 cl= 10 ml 1 ml = 1 cm3
Merke für die Umwandlungszahlen bei Volumeneinheiten:
"grosse Einheit" —> "kleine Einheit" mal Umrechnungszahl
m —> hl —> l=dm —> dl
—> cl —> ml=cm —> mm
"kleine Einheit" —> "grosse Einheit" durch Umwandlungszahl
mm3 —> ml=cm3 —> cl
—> dl —> l=dm3 —> hl
—> m3
:1000 :10
:10 :10 :100
:10
——————————:1000——————————>
——————:1000—————>
1. Beispiel für das Auffinden der Umwandlungszahlen
bei Volumeneinheiten:Aufgabe: 3,4 m3 = ? l
Lösung:
m3 —> dm3 = l (1 Kubikdezimeter = 1 Liter)
Es sind 3,4 ·1000 l = 3'400 l
2. Beispiel für das Auffinden der Umwandlungszahl
bei Volumeneinheiten:Aufgabe: 34'000 cm3 = ? hl
Lösung:
cm3 = ml —> dm3 = l —> hl
Empfehlung: schrittweise vorgehen
34'000 cm3 = 34'000 : 1000 l = 34 l = 34 : 100 hl = 0,34 hl
Beispiel für eine indirekte Proportion:
Geschwindigkeit in km/h Zeit in h
45 —> 4
60 —> 3
" ...je grösser die Geschwindigkeit, desto kleiner die Zeit ..."
Die Geschwindigkeit ist indirekt (umgekehrt) proportional zur Zeit.
Es gilt die Proportion: und die Produktengleichung:
45 : 60 = 3 : 4 45·4 = 60·3
(umgekehrtes
Verhältnis)Ein Geldbetrag: Guthaben, Darlehen, Hypothek, Schuld
Zinsrechnung:
K Kapital in Fr.; z Zins in Fr.; p Zinssatz in %; t Zeit in d;
Jahreszinsformel:
K·p z·100
z = ——— <=> K = —————
100
p
Marchzinsformel:
K·p·t
z·100·360
z = ——————— <=> K = —————————
100·360
p·t
a b
der Kehrwert von — ist —
b a
1
der Kehrwert von a ist —
a
1
der Kehrwert von — ist b
Durch eine Bruchzahl wird dividiert, indem man mit ihrem
Kehrwert multipliziert:2 4 2 5 5
— : — = — · — = —
3 5 3 4 6
Das kleinste gemeinsame Vielfache von Zahlen ist das Produkt
der höchsten Potenzen der in ihren Zerlegungen vorkommenden Primfaktoren.Beispiel:
kgV(756,1200) = ?
756 = 2·2·3·3·3·7 = 22 · 33 · 7
1200 = 2·2·2·2·3·5·5 = 24 · 3 · 52
kgV(756,1200) = 24 · 33 · 52 · 7 = 75600
Klammern zeigen an, was zuerst gerechnet werden muss.
z.B.: 15(23+12)-3(9-7) = 15·35 - 3·2 = ...
Klammern wegschaffen:
1. Klammern auflösen
a + (b + c - d) = a + b + c - d
a - (b + c - d) = a - b - c + d
2. Klammern ausmultiplizieren
3a(2b - c + 4) = 3a·2b - 3a·c + 3a·4 = 6ab - 3ac + 12a
auch Vertauschungsgesetz
der Addition:
a+b = b+ader Multiplikation:
a·b=b·aEine Gleichungsumformung:
Quotientengleichung: Produktengleichung: (Kreuzprodukt)
a c
— = — oder a : b = c : d <=>
a·d = b·c
b d
Anwendung: "Dreisatz"-Aufgaben
125 g —> 28 Fr. 125 380
380·28
380 g —> x
——— = ——— <=> x = ——————
= 85,12
[Fr.]
28 x
125
Algebra/Geometrie:
Ueber das
Kreuzprodukt lässt sich die vierte Proportionale (x)berechnen:
ac
Ist a eine natürliche Zahl, so ist
a·a·a = a3 Kubikzahl
Beispiele: 1, 8, 27, 64 (=4·4·4) , 125, ...
... heisst:
Zähler und Nenner eines Bruches durch die gleiche Zahl dividieren.
Grösstmögliche Kürzungszahl: ggT aus Zähler und Nenner
Bedeutung des DM-Kurses 88,20/89,50 (in der Schweiz):
Die Bank zahlt für 100 DM 88,20 Fr. (Kauf)
Der Kunde zahlt für 100 DM 89,50 Fr. (Verkauf)
Beispiele:
Ich brauche 300 DM. Kosten b. obigem Kurs:
100 DM —> 89,50 Fr. (Verkauf)
300 DM —> x x = 268,50 Fr.
Ich bringe 860 DM und kriege bei obigem Kurs:
100 DM —> 88,20 Fr. (Kauf)
860 Dm —> y y = 758,52 Fr.
Die Längeneinheiten:
1 km = 1000 m
1 m = 10 dm = 100 cm = 1000 mm
1 dm = 10 cm = 100 mm
1 cm = 10 mm
1 m = 0,001 km
1 dm = 0,1 m
1 cm = 0,1 dm = 0,01 m
1 mm = 0,1 cm = 0,01 dm = 0,001 m
Merke für die Umwandlungszahlen bei Längeneinheiten:
"grosse Einheit" —> "kleine Einheit" mal Umwandlungszahl
km —> m —> dm —> cm —>
mm
·1000 ·10 ·10
·10
"kleine Einheit" —> "grosse Einheit" durch Umwandlungszahl
mm —> cm —> dm —> m —>
km
1. Beispiel für das Auffinden der Umwandlungszahlen
bei Längeneinheiten:Aufgabe: Wieviele cm sind in 45,3 km enthalten?
Lösung:
km —> m —> dm —> cm
km —> cm
·1000 ·10 ·10
·100'000
Es sind 45,3·100'000 cm = 4'530'000 cm
2. Beispiel für das Auffinden der Umwandlungszahl
bei Längeneinheiten:Aufgabe: Wieviele dm sind in 358 mm enthalten?
Lösung:
mm —> cm —> dm
mm —> dm
:10 :10
:100
Es sind 358 : 100 dm = 3,58 dm
Zins für t Tage: zt
K Kapital in Fr.; p Zinssatz in %; t Zeit in d;
Marchzinsformel:
K·p·t
zt = ———————
100·360
Beispiele für Massumrechnungen findest Du unter den
Stichwörtern:Hohlmasse (Volumina)
In der Mathematik spricht man von einer Menge, wenn von jedem
Ding feststeht, ob es zur Menge gehört oder nicht.Jene Dinge, die zu einer Menge gehören heissen Elemente
dieser Menge.Darstellung von Mengen mit Mengenbild(ern)
Menge: geschlossene ovale Linie, innerhalb die Elemente
Term der Subtraktion:
12 - 3 = 9Minuend
minus Subtrahend gleich DifferenzVerknüpfung (Operation) zweier Zahlen durch "·"
Terme der Multiplikation:
3 · 4 = 12
1. Faktor mal 2. Faktor gleich Produkt
auch der Term
3·4 ist ein Produkt
Multiplikation ganzer Zahlen
ausführlich: vereinfacht:
(+5)·(+3)=+15 5·3=15
(-8)·(+5)=-40 (-8)·5=-40
(+3)·(-7)=-21 3·(-7)=-21
(-2)·(-5)=+10 (-2)·(-5)=10
Merkregeln:
+ mal + => + + mal - => -
- mal - => + - mal + => -
Multiplikation von Brüchen
Zwei Brüche werden miteinander multipliziert, indem man je
die Zähler und die Nenner miteinander multipliziert.
3 4 3·4 12
— · — = ——— = ——
5 7 5·7 35
sind die Zahlen, die wir beim Zählen verwenden: {1, 2, 3, 4, 5, ...}
Sie heissen auch
positive Zahlen und gehören zu den ganzen Zahlen.———+———+———+———+———+———+———+———+———+———+———+———+———+———+——>
Die Menge der ganzen Zahlen besteht aus den
negativen Zahlen,den
positiven Zahlen und der Zahl 0: Z = Z- È {0} È Z+ (È = Vereinigung)
Operationen siehe unter :
Addition, Subtraktion, Multiplikation, Division"Reingewicht", Gewicht ohne Verpackung
In der Prozentrechnung gilt: (Beispiel)
Bruttogweicht —> 100%
Tara —> 20%
———————————————————————————
Nettogewicht —> 80%
In der Warenkalkulation gilt: (Beispiel)
Für den Abzug des Rabatts:
Bruttorechnungsbetrag —> 100% ("Rohbetrag")
Rabatt
—> 20% (Mengenvergünstigung)
———————————————————————————
Nettorechnungsbetrag —> 80%
Für den Abzug des Skonto:
Nettorechnungsbetrag —> 100% ("Reinbetrag")
Skonto
—> 2% (Vergünstigung für
prompte Bezahlung)
————————————————————————————
Warenpreis —> 98%
Verknüpfung zweier ...
... Zahlen:
Addition, Subtraktion, Multiplikation, Division... Mengen:
Durchschnitt, VereinigungBei der Division ...
10 : 7 = 1,428571428571... = 1,428571
... ensteht ein nicht abbrechender Dezimalbruch
mit Periode: 428571; auch periodischer Dezimalbruch
1/3 =0,3333... =0,3 (lies: "Null Komma Periode 3")
auch Variable, Stellvertreter für eine Zahl in der Algebra
z.B.: a, b, c, ..., x, y, z, A, B , C ,...
———+———+———+———+———+———+———+———+———+———+———+———+———+———+——>
Die Menge der ganzen Zahlen besteht aus den
negativen Zahlen,den
positiven Zahlen und der Zahl 0: Z = Z- È {0} È Z+ (È = Vereinigung)Die Menge der positiven ganzen Zahlen ist gleich der Menge der
natürlichen Zahlen.
Operationen siehe unter :
Addition, Subtraktion, Multiplikation, DivisionPotenz
mit
Basis a und Exponent 5Ist ein Teiler einer natürlichen Zahl prim, so heisst er Primfaktor.
Primfaktorzerlegung von 270 = 2·3·3·3·5
Eine natürliche Zahl mit genau 2 Teilern heisst Primzahl:
2, 3, 5, 7, 11, 13, 17, 19, ...
3 · 4 = 12
1. Faktor mal 2. Faktor gleich Produkt
Beachte: auch
3·4 ist ein Produkt"Tausendstel"
Beispiel:
3 0/00 von 5000 Fr. = 3/1000 von 5000 Fr. = 3·5 Fr. = 15 Fr.
auch Verhältnisgleichung, Quotientengleichung
siehe auch direkt proportional, Kreuzprodukt
Beispiel:
30 : 4 = 120 : 16 <=> (Kreuzprodukt) 30·16=4·120
"30:4" und "120:6" sind Verhältnisse
"Hundertstel"
Beispiel:
3 % von 400 Fr. = 3/100 von 400 Fr. = 3·4 Fr. = 12 Fr.
Im Beispiel ...
3 % von 400 Fr. = 3/100 von 400 Fr. = 3·4 Fr. = 12 Fr.
... ist der Prozentsatz 3 %
Im Beispiel ...
3 % von 400 Fr. = 3/100 von 400 Fr. = 3·4 Fr. = 12 Fr.
... ist der Prozentwert 12 Fr.
Ist a eine natürliche Zahl, so ist a·a bzw. a2 eine Quadratzahl
Beispiele f. Quadratzahlen: 1, 4, 9, 16, 25 (=5·5), 36, 49, ...
Terme der Division:
8 : 4 = 2
Dividend durch Divisor gleich Quotient
8In der Warenkalkulation gilt: (Beispiel)
Für den Abzug des Rabatts:
Bruttorechnungsbetrag —> 100% ("Rohbetrag")
Rabatt
—> 20% (Mengenvergünstigung)
—————————————————————————————
Nettorechnungsbetrag —> 80%
Für den Abzug des Skonto:
Nettorechnungsbetrag —> 100% ("Reinbetrag")
Skonto
—> 2% (Vergünstigung für
prompte Bezahlung)
——————————————————————————————————
Warenpreis —> 98%
Rest der Division 13 : 5:
13 : 5 = 2 Rest
3 <=> 5·2+3=13
Zahlen mit
7er-Rest 2 haben bei der Division durch 7 den Rest 2:2, 9, 16, 23, 30, 37, 44, ...
Beisp.: 37 :
7 = 5 Rest 2Beispiel:
Selbstkosten —> 100%
Gewinn —> 30%
——————————————————————
Verkaufspreis —> 130%
In der Warenkalkulation gilt: (Beispiel)
Für den Abzug des Rabatts:
Bruttorechnungsbetrag —> 100% ("Rohbetrag")
Rabatt
—> 20% (Mengenvergünstigung)
———————————————————————————————————
Nettorechnungsbetrag —> 80%
Für den Abzug des Skonto:
Nettorechnungsbetrag —> 100% ("Reinbetrag")
Skonto
—> 2% (Vergünstigung für
prompte Bezahlung)
—————————————————————————————
Warenpreis —>
98%
Unter der Steigung bzw. dem Gefälle versteht man
den Höhenunterwschied in Prozenten der horizontalen Distanz.
Beispiel:
Eine Strasse überwindet auf eine horizontale Distanz von 12 km
einen Höhenunterschied von 300 m.12000 m —> 100% (Kreuzprodukt)
300 m —> x
30000
x = ————— % = 2,5 % Die Steigung bzw. das Gefälle beträgt 2,5 %
Terme der Subtraktion:
12 -
3 = 9Minuend minus
Subtrahend gleich DifferenzVerknüpfung (Operation) zweier Zahlen durch "-"
Terme der Subtraktion:
12 - 3 = 9
Minuend minus Subtrahend gleich Differenz
auch der Term
12 - 3 heisst Differenz
Subtraktion ganzer Zahlen
ausführlich: vereinfacht:
(+5)-(+3)=+2 5-3=2
(+5)-(-3)=+8 5+3=8
(-5)-(+3)=-8 -5-3=-8
(-5)-(-3)=-2 -5+3=-2
Merkregeln:
+(+a) => +a +(-a) => -a
-(-a) => +a -(+a) => -a
Subtraktion von Brüchen
Brüche müssen vor dem Subtrahieren gleichnamig gemacht werden.
4 5 28 25 3
— - — = —— - —— = ——
5 7 35 35 35
Terme der Addition:
3 + 4 = 71.
Summand plus 2.Summand gleich SummeTerme der Addition:
3 + 4 = 7
1.Summand plus 2.Summand gleich Summe
auch der Term
3+4 heisst SummeGewicht der Verpackung
In der Prozentrechnung gilt: (Beispiel)
Bruttogweicht —> 100%
Tara —> 20%
———————————————————————————
Nettogewicht —> 80%
natürliche Zahlen sind teilbar durch
- 2, wenn ihre Endziffer gerade ist
- 3, wenn ihre Ziffersumme durch 3 teilbar ist
- 4, wenn ihr Hunderterrest durch 4 teilbar ist
- 5, wenn ihre Endziffer 0 oder 5 ist
- 6, wenn sie durch 2 und durch 3 teilbar sind
- 7 (probieren)
- 8, wenn ihr tausenderrest duch 8 teilbar ist
- 9, wenn ihre Ziffernsumme durch 9 teilbar ist
Beispiel: 3 ist Teiler von 12 (12 ist Vielfaches von 3)
alle Teiler von 40:
1 · 40
2 · 20
4 · 10
5 · 8
—————
8 · 5
Menge der Teiler von 40:
T40 = {1,2,4,5,8,10,20,40}
Zwei natürliche Zahlen heissen teilerfremd, wenn ihr
ggT 1 ist.Beispiele: 5 und 7, 12 und 35
Eine Menge A heisst Teilmenge einer Menge B, wenn jedes Element
von A auch zu B gehört.
In Zeichen: A
Ì BJede Teilmenge ist Teilmenge von sich selbst: A
Ì ADie leere Menge ist Teilmenge jeder Menge: {}
Ì ADefinition:
1. Jede Zahl und jeder Platzhalter (Variable) für eine Zahl
heisst ein Term.2. Jede Summe, Differenz, jedes Produkt, jeder Quotient und jede
Potenz zweier Terme ist wieder ein Term.Beispiele für Terme:
2, 4, c, 0, x2, 2+3, a-3c, 4a(3c+2e-1), (a+b)
Keine Terme sind die folgenden Gebilde:
3x = 12 (Gleichung, Aussageform)
3x < 45 (Aussageform, Ungleichung)
3+4=7 (Gleichung, wahre Aussage, Termumformung)
9-4=8 (falsche Aussage)
auch Platzhalter, Stellvertreter für eine Zahl
In der Gleichung ax - b = c heisst x auch Lösungsvariable, falls
sie nach x aufgelöst wird.
Vereinigung von Mengen: eine Mengenverknüpfung
Unter der Vereinigung zweier Mengen A und B versteht man die
Menge aller Elemente, die zu A oder zu B gehören. (oder zu beiden
Mengen; "oder" im nicht ausschliessenden Sinn)
In Zeichen: D = A
È BBeispiele:
A = {3,6,9,12,15,18,21,24,...}
B = {5,10,15,20,25,...}
D = A
È B = {3,5,6,9,10,12,15,18,20,21,24,25,...}Beachte:
A
È A = A A È {} = A {} È {} = {}Das
Verhältnis zweier Zahlen ist ihr Quotient:Beispiel:
12
" 12 zu 16 " —> —— = 12 : 16 =
Das Verhältnis zweier Grössen ist der Quotient ihrer Masszahlen.
"25 m zu 20 m" —> 25 : 20 = 5 : 4 = 1 : 0,8 = 1,25 : 1
Beispiel:
Selbstkosten —> 100%
Gewinn
—> 30%auch Operation
Verknüpfung zweier ...
... Zahlen:
Addition, Subtraktion, Multiplikation, Division... Mengen:
Durchschnitt, VereinigungBeispiel:
Selbstkosten —> 100%
Verlust —> 30%
——————————————————————
Verkaufspreis —> 70%
auch Kommutativgesetz
der Addition:
a+b = b+ader Multiplikation:
a·b=b·aVerteilungsgesetze der Multiplikation (auch Distributivgesetze)
bezüglich der Addition und Subtraktion:
a(b+c)=ab+ac
und a(b-c)=ab-ac1. Beispiel:
Eine Strecke von 90 cm soll im Verhältnis 3 : 4 : 11 geteilt
werden.1.Teil: 3x —> 3·5 m = 15 m
2.Teil: 4x —> 4·5 m = 20 m
3.Teil: 11x —> 11·5 m = 55 m
Gleichung: 18x=90 <=> x=5
2. Beispiel:
Anna und Paul sollen 340 Fr. so teilen, dass Anna 20 Fr.
mehr kriegt als Paul.Anteil Anna: x+20 —> 180 Fr.
Anteil Paul: x —> 160 Fr.
Gleichung: 2x+20=340 <=> x=160
3. Beispiel:
Peter und Fritz sollen 308 Fr. so teilen dass Fritz 20% mehr
kriegt als Peter.Anteil von Peter: 100% von x = x —> 140 Fr.
Anteil von Fritz: 120% von x =1,2x —> 168 Fr.
Gleichung: 2,2x=308 <=> x=140
Beispiel: 12 ist Vielfaches von 3 (3 ist Teiler von 12)
Die Menge der Vielfachen von 4:
V4 = {4, 8, 12, 16, 20, 24, ...}
siehe
HohlmasseBedeutung des DM-Kurses 88,20/89,50 (in der Schweiz):
Die Bank zahlt für 100 DM 88,20 Fr. (Kauf)
Der Kunde zahlt für 100 DM 89,50 Fr. (Verkauf)
Beispiele:
Ich brauche 300 DM. Kosten b. obigem Kurs:
100 DM —> 89,50 Fr. (Verkauf)
300 DM —> x x = 268,50 Fr.
Ich bringe 860 DM und kriege bei obigem Kurs:
100 DM —> 88,20 Fr. (Kauf)
860 Dm —> y y = 758,52 Fr.
———+———+———+———+———+———+———+———+———+———+———+———+———+———+——>
Sie dient der Veranschaulichung der
negativen und positiven Zahlen,welche zusammen mit der Zahl 0 die Menge der ganzen Zahlen bilden.
s.a.
ganze Zahlen, positive Zahlen, negative ZahlenEine Potenz mit der Basis 10:
100 = 1 ; 101 = 10 ; 102 = 100 ; 103 = 1000 ; 106 = 1 Mio.
Die Zeiteinheiten:
1 d = 24 h
1 h = 60 min = 3600 s
1 min = 60 s
1 sec = 1000 ms
d —> h —> min —> s —>
ms
·24 ·60 ·60
·1000
ms —> s —> min —> h —>
d
1. Aufgabenbeispiel zur Umrechnung von Zeiteinheiten:
Aufgabe: Wieviele h, min und sec sind 38'000 sec ?
Lösung:
38'000 : 3600 = 10 Rest 2000 —> 10 h
2000 : 60 = 33 Rest 20 —> 33 min
Es sind 10 h 33 min 20 sec
2. Aufgabenbeispiel für die Umrechnung von Zeiteinheiten:
Aufgabe: 3,6 h = ? min
Lösung:
3 h = 3 · 60 min = 180 min
0,6 h = 0,6 · 60 min = 36 min
Es sind 216 min
z Zins in Fr.; K Kapital in Fr.; p Zinssatz in %; t Zeit in d;
Jahreszinsformel:
K·p
z = ———
100
Marchzinsformel:
K·p·t
zt = ———————
100·360
z Zins in Fr.; K Kapital in Fr.; p Zinssatz in %; t Zeit in d;
Jahreszinsformel:
K·p z·100
z = ——— <=> p = —————
100
K
Marchzinsformel:
K·p·t
z·100·360
z = ——————— <=> p = —————————
100·360
K·t
Beispiel für die Zuordnung zweier Grössen:
"... 23 kg kosten 245 Fr. ..."
Gewicht in kg Betrag in Fr.
23 ——> 245
usw.
Wird z.B. zur Darstellung von Dreisatzaufgaben verwendet.
auch Assoziativgesetz; es gilt für die
Addition:
(a+b)+c = a+(b+c)und für die
Multiplikation:
(a·b)·c = a·(b·c)Stellenwertsystem mit 2er-Bündelung; Basis=2
Es kennt nur die Ziffern 0 und 1
Die Zahlen heissen auch Dualzahlen oder Binärzahlen.
Beispiel: die Zahl 101011 auf dem "Rechenbrett" dargestellt:
———————————————————————————
... 25 24 23 22
21 20
———————————————————————————
32 16 8 4 2 1
———————————————————————————
1 0 1 0 1
1
hat den dezimalen Wert: 32+8+2+1=43